Klimawandel unter George W. Bush

März 2nd, 2012 § 0 comments

Während des US-Präsidentschaftswahlkampfs sagte einer der Kandidaten im Jahr 2000 folgendes:

“As we promote electricity and renewable energy, we will work to make our air cleaner. With the help of Congress, environmental groups and industry, we will require all power plants to meet clean air standards in order to reduce emissions of sulfur dioxide, nitrogen oxide, mercury and carbon dioxide within a reasonable period of time. And we will provide market-based incentives, such as emissions trading, to help industry achieve the required reductions.”

Wer hat’s gesagt? Nicht Al Gore, der 2007 zusammen mit dem IPCC den Friedensnobelpreis bekam. George W. Bush war’s, ein paar Wochen, bevor er erstmals zum US-Präsidenten gewählt wurde. Anfangs hatte er noch die Absicht, den Klimawandel und die Erwärmung der Erde aufzuhalten; als Leiterin der Environmental Protection Agency (EPA) berief er zum Beispiel die Grüne Christine Todd Whitman. Dann aber griffen die sogenannten “Climate Skeptics” ein, die mächtige, von Öl-Konzernen geschmierte Lobby, zu der auch Vize-Präsident Dick Cheney zählte, und arbeiteten (und arbeiten immer noch) daran, dass die USA ihren klimaschädlichen Kurs fortsetzen. Bush ließ sich, aus geänderter Überzeugung, Ignoranz oder schlichter Dummheit, von seinen Plänen abbringen. In seiner Zeit kühlte sich das Klima für Wissenschaftler, die seriös arbeiten und vor den Gefahren warnten, merklich ab, wie Michael E. Mann in seinem Buch “The Hockey Stick and the Cimate Wars” sehr anschaulich beschreibt.

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